Deepthroat


Deepthroat (englisch für „tiefer Hals“) bezeichnet eine Variante des Oralverkehrs, bei der Penis tief in den Rachen aufgenommen wird. Für viele Deepthroat-Fans gilt es dabei als Ziel, das männliche Glied möglichst komplett in den Hals einzuführen. Je nach Größe des Phallus kann es beim Deepthroat unterschiedlich schnell und stark zu einem Würgereflex kommen. Natürlich ist beim auch die persönliche Veranlagung entscheidend dafür, wie schnell Deepthroat erlernt werden kann. Durch wiederholte Ausführung von Deepthroat-Vorstufen kann eine schrittweise Gewöhnung stattfinden, bis schließlich auch große Penisse ohne oder mit wenig Problemen in den Hals eingeführt werden können. Die Beherrschung des Deepthroat zumindest in Grundzügen ist die Voraussetzung für eine Praktik, die als „Facefuck“ bezeichnet wird. Bei dieser Variante wird die passive Person zum Beispiel vor dem Aktiven kniend an den Haaren bzw. am Kopf festgehalten und der Penis in Stoßbewegungen tief in den Mund eingeführt und wieder herausgezogen.
Deepthroat
Gerade innerhalb einer BDSM-Konstellation ist diese Deepthroat-Spielart beliebt, da das Machtgefälle zwischen den Akteuren deutlich größer ist als bei einem herkömmlichen Blowjob und der devote Part bei dieser Art des Oralverkehrs zu einer starken Passivität gezwungen werden kann. Natürlich kann auch die Aversivität des immer wieder aufkommenden Würgereflexes beim Deepthroat einen großen Reiz ausmachen. Während die passive Person mit ihrem Körper kämpft und nach Atem ringt, kann der Aktive den Deepthroat ganz nach seinem Genuss gestalten. Manche Männer ziehen auch aus dem Gefühl der unwillkürlich kontrahierenden Kehle während des Deepthroat eine weitere Befriedigung, die nicht nur rein sadistischer Art sein muss, aber natürlich ebenfalls sein kann. Ein anderer Begriff für diese Variante des Deepthroat ist „Gagging“ (englisch für würgen oder knebeln), allerdings steht bei dieser Deepthroat-Variation die Qual des passiven Parts deutlich mehr im Vordergrund. Statt wie beim normalen Deepthroat, bei dem das Würgen als unvermeidbarer Nebeneffekt in Kauf genommen wird, wird beim „Gagging“ eine negative Reaktion durch gezielte Reizung des Zäpfchens, das Zuhalten der Nase und Zudrücken des Halses mit den Händen von außen absichtlich intensiviert. Manche Fans dieser Deepthroat-Art treiben sie sogar gerne ins Extrem, also bis zum provozierten Erbrechen und darüber hinaus.

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Andreas Kolarik

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