Feeding


Feeding kommt aus dem Englischen und bedeutet ganz einfach „füttern“. Es beschreibt die Handlung des Fütterns seines Partners oder Bottoms. Dabei unterscheidet man zunächst in zwei Arten des Feedings:

  • Feeden um seinen Partner abhängig zu machen

    Bei dieser Praktik versucht der dominierende Teil den devoten Teil zu füttern, um diesen möglichst fett zu machen. Am liebsten ist es dem Top, dass der Bottom sich gar nicht mehr richtig bewegen kann und völlig auf die Hilfe des Tops angewiesen ist. Hierbei sind die Grenzen zu Liebe und damit verbundenen Verlustängsten fließend. Hier wird auch nur bedingt die Grenze zum BDSM überschritten. Somit hat Feeding nicht immer etwas mit BDSM zu tun.
    Hier ist das Füttern nicht so zu verstehen, dass der Top dem Bottom Bissen auf Bissen in den Mund schiebt. Meist sorgt der Top einfach dafür, dass permanent etwas besonders leckeres auf dem Tisch steht und sein Opfer immer etwas essbares in der Hand hat.

  • Feeding

  • Zwangsfütterung (forced feeding)

    Bei der Zwangsfütterung wird der Bottom zwangsgefüttert, mit was auch immer der Top seinen Bottom füttern möchte. Das kann entweder mit normalen Methoden stattfinden, aber auch durch Zwangsfütterung des gefesselten Subs mit Trichter oder Schlauch. Dabei handelt es sich nicht selten um Natursekt oder Kaviar als „Nahrungsmittel“. Gelegentlich geht diese Form des Feedings einher mit der Haltung eines Toilettensklavens oder mit dem Spenden von NS während des Facesittings.

Der fütternde Top wird als Feeder bezeichnet, der gefütterte Bottom als Feedee.

Warnung!!! Zu starkes Feeding kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Wozu extremes Übergewicht führen kann, ist hinlänglich bekannt. Feeding ist keine Kleinigkeit und sollte seine Grenzen haben, um nicht dauerhafte gesundheitliche Schäden zu verursachen. Bei Zwangsfütterungen mit NS oder KV besteht generell ein erhöhtes Infektionsrisiko durch Bakterien, Pilze und Viren.

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Andreas Kolarik

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