Spanischer Reiter


Der Spanische Reiter ist ein keilförmiger Holzblock, auf dem der Bottom mit gespreizten Beinen gesetzt wird. Bei manchen Spanischen Reitern wird sogar die spitze Kante zusätzlich mit Metallzacken versehen um die Qualen weiter zu erhöhen. Die Füße des Bottoms berühren den Boden nicht, so dass das gesamte Gewicht auf der spitzen Kante aufliegt. Mit der Zeit entstehen dem Gefolterten unsägliche Schmerzen. Um den Schmerz zu steigern, werden dem Bottom gerne auch noch zusätzliche Gewichte an den Füßen befestigt.
Seinen Namen hat der Spanische Reiter (auch Spanischer Bock genannt) aus der Zeit er Inquisition. Zu dieser Zeit wurde der Bock als Folterinstrument eingesetzt um „die Wahrheit“ heraus zu pressen. Unabhängig von der Spanischen Inquisition wurde der Spanische Reiter auch im fernen Japan und China eingesetzt.
Spanischer Reiter
Dem Spanischen Reiter sehr ähnlich ist der sogenannte Strafesel. Dieser besteht einfach aus zwei spitzwinklig aneinander befestigten Brettern. Seinen Namen hat der Strafesel, da gerne ein Eselskopf aus Stroh auf die Holzbretter gesetzt wurde, um den Bestraften zusätzlich zu demütigen.
Bei der Benutzung eines Spanischen Reiters, sollte der Bottom niemals alleine gelassen werden. Besonders wenn die spitze Kante nicht gepolstert oder verbreitert ist oder sogar mit Metallkanten versehen ist, können ernsthafte Verletzungen entstehen durch zu lange Sitzen.
Spanischer Reiter bezeichnet auch ein Reliefbild von Salvador Dali und ein Hilfsmittel zur Ausbildung von Pferden.

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Andreas Kolarik

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