Leder


Der Bezug zwischen Leder und BDSM entstand in der Nachkriegszeit, geprägt durch homosexuelle Motoradclubs. Aus ihrer betont maskulinen Schutzkleidung wurde im Laufe der Zeit die bekannte Fetischkleidung. Ein klein wenig dazu begetragen hat eine weltweit bekannte “Boygroup” mit ihrem Hit YMCA. Eines der Mitglieder gehörte zu einem der erwähnten homosexuellen Motoradclubs. Durch die große Popularität wurde diese Art der Kleidung salonfähig und erfreut sich heute weiter wachsender Beliebtheit.

Leder

So wurde Leder zum Symbol für die BDSM Kultur. Nicht nur durch die Kleidung, auch durch die meist schwarze Farbe und die Toys, die aus Leder gefertigt wurden und noch immer werden. An erster Stelle sind hier Gerte, Peitsche und Fesseln zu nennen. Über die Jahre wurden mehr und mehr Toys entwickelt und hergestellt. Die meisten bestehen aus Leder oder haben zumindest Teile aus Leder.

Das Tragen von Leder ist für viele mehr als nur ein Ausdruck ihrer Sexualität. Für Manche ist es ein Ausdruck ihrer Lebenseinstellung oder ein Fetisch. Das Tragen von dunkler Lederkleidung ist ein sehr intensiver Fetisch. Psychologen erklären diesen Fetisch damit, dass die Fetischisten so das Tragen einer zweiten oder einer anderen Haut simulieren. Die Gründe dafür sind so vielfältig, dass es den Rahmen hier sprengen würde. Auf die Idee, dass es einfach nur Spaß macht, sind die untersuchenden Damen und Herren wohl leider nicht gekommen.

Die Kleidungsstücke zwischen Top und Bottom unterscheiden sich deutlich. Meist ist es der dominante Part der Beziehung, der sich in schwarz gefäbte Tierhaut hüllt. Diese Kleidung verleiht ihm ein sehr dominentes Auftreten und Aussehen gegenüber dem Bottom. Kleidungsstücke für den Bottom sind seltener, meist beschränkt auf ein Halsband, welches den Bottom als ebensolchen kennzeichnet.

Ziemlich selten, aber doch vorhanden ist der Fetisch für Fußbälle oder andere Bälle aus Leder. Meistens schämen sich die Ballliebhaber so sehr, dass sie mit ihren Vorlieben im Verborgenen bleiben. Wahrscheinlich auch ein Grund weshalb nicht viel über diesen ganz besonderen Fetisch bekannt ist.

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Andreas Kolarik

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