Pranger


Der Pranger stammt eigentlich aus dem 13. Jahrhundert und war ein einfacher Holzpflock, an den der zu Bestrafende gebunden und öffentlich vorgeführt wurde. Auch zur Folter wurde der Pranger eingesetzt und war ein deutliches Zeichen für jedermann, dass in der Stadt Zucht und Ordnung herrschten.
Der BDSM Pranger gehört zu den BDSM-Möbeln. Sämtliche SM-Möbel haben den Zweck, den Bottom mittels Fesseln oder Bondage Praktiken unterstützend zu fixieren. Aufgrund der Größe solche SM-Möbel sind diese meistens in extra eingerichteten privaten Zimmern vorzufinden. Auch in jedem Domina Studio sind diverse SM-Möbel zu finden. Solche speziell eingerichteten Zimmer werden in der BDSM Szene auch Folterkammer oder Dungeon genannt.
Auch heut zu Tag wird der Pranger zu seinem eigentlichen Zweck genutzt, jemanden zu fixieren und anschließend zu bestrafen. Es gibt zwei Arten von BDSM Prangern. Zum Einen gibt es die originalen Pranger, bestehend aus einem Holzpflock oder die modernere Version aus Metall und Leder. An diesem Pranger bindet der Top seinen Bottom mit Fesseln oder mittels Bondage fest und kann anschließend alle möglichen Spielchen mit seinem Bottom treiben. Die wahrscheinlich bekanntere und beliebtere Variante des Prangers besteht aus zwei Brettern, die parallel angeordnet und durch ein Scharnier verbunden sind. Zwischen den Brettern sind Öffnungen für den Kopf und die Hände.
Pranger
Beide Pranger Arten haben gemein, dass sie eine leicht bis stark gebeugte Haltung des Bottoms erzwingen. Der Pranger ermöglicht es dem Top so, an das Hinterteil des Bottoms zu gelangen, da es in dieser Haltung exponiert hervor steht. Durch den Pranger festigt der Top seine dominante Stellung und demütigt den Bottom durch Wehr- und Bewegungsunfähigkeit. Dazu ermöglicht der Prange eine Vielzahl verschiedener masochistischer Spielarten. Beliebt sind hier Peitschen, Flogger und Spanking um den Bottom zu malträtieren.
In seltenen Fällen wird der Pranger dazu eingesetzt, den fixierten Bottom öffentlich vorzuführen. Dabei handelt es sich meistens um eine Femdom, die ihre Sklavin oder ihren feminisierten Sklaven vorführt oder sogar zur Benutzung durch andere Männer und/oder Frauen frei gibt.

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Andreas Kolarik

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