Analdehnung


Die Analdehnung bezeichnet eine verbreitete sexuelle Praktik, bei der der Afterschließmuskel geweitet wird. Die Analdehnung wird durch das Einführen von diversen unterschiedlich großen Gegenständen in den Po des passiven Partners erzielt (zum Beispiel Dildos oder Analspreizer/Spekula), mit den Fingern oder Händen des aktiven Partners erreicht. Sinnvollerweise unter Verwendung von ausreichend viel Gleitmittel. Das Ziel der Analdehnung kann entweder das spätere Einführen der Faust sein, beim sogenannten Fisting, also Fausten, oder sie wird als Selbstzweck praktiziert, da einige Menschen das kontinuierliche Weiten des Schließmuskels als lustvoll empfinden. Bei Männern geht es hierbei hauptsächlich um die Stimulanz der Prostata und den dadurch erzielten Lustgewinn.

Analdehnung

Wird die Analdehnung regelmäßig praktiziert, führt das dazu, dass immer größere Gegenstände in das After eingeführt werden können ohne dass die betroffene Person dabei Schmerzen empfindet.

Wichtig zu beachten ist bei der Dehnung des Schließmuskels das Risiko der Schädigung des Schließmuskeln. Es sollte bei der Analdehnung also nie zu schnell, zu ruppig und mit zu wenig Gleitmittel hantiert werden um Verletzungen in diesem sensiblen Bereich des Körpers unbedingt zu vermeiden. Es ist umstritten, ob eine dauerhafte Erweiterung des Ringmuskels durch Analdehnung im höheren Lebensalter Stuhlinkontinenz verursachen kann, entsprechende Studien stehen noch aus.

Irreführenderweise wird die Analdehnung auch als Schließmuskeltraining bezeichnet. Allerdings werden bei der Analdehnung nicht im klassischen Sinne neue Muskelfasern aufgebaut, sondern lediglich ein vorhandener Muskel immer weiter überdehnt.


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Andreas Kolarik

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