Femdom

Femdom – Das Liebesspiel unter femininem Regiment

Femdom ist etwas, dass Frauen und Männer gleichzeitig faszinieren kann – und zwar aus der Dynamik heraus. Viele Männer fühlen sich von selbstbewussten Frauen förmlich angezogen. Lange Zeit war es gesellschaftlich typisch, dass der Mann als Oberhaupt die Frau „beherrscht“ und die Frau dem Mann unterstellt war. Diese Zeiten sind glücklicherweise vorbei und die selbstbewusste Liga der Damenwelt eroberte im Zuge der Gleichberechtigung immer mehr – Chefposten in großen Unternehmen beispielsweise.

All dies zeugt allerdings nur von Stärke der Frauen und im eigentlichen Sinne haben die gesellschaftlichen Gleichstellungen nichts mit Sexualität zu tun, außer möglicherweise in einigen Männerfantasien. Beim Femdom hat Sexualität und weibliche Macht und Stärke jedoch eine bedeutende Rolle. Um mehr über das Thema Femdom und Spielarten zu erfahren, solltet Ihr hier weiterlesen.

Femdom – die Frau gibt den Takt vor

Was bedeutet Femdom?

Der Begriff Femdom setzt sich aus den Begriffen Female Dominance ab und ist daher ein Wort, dass sich aus Abkürzungen der Begriffe Female Dominance zusammensetzt. Ins Deutsche übersetzt bedeutet dies demnach „Weibliche Dominanz“. Im englischen Sprachraum wird zudem das Wort Dominatrix als Synonym verwendet.

Innerhalb der BDSM-Szene handelt es sich also um eine Frau, die den bestimmenden, dominanten Part übernimmt. Im deutschen Sprachraum wird zumeist die Bezeichnung Domina für die Femdom verwendet.
Die räumliche Begriffsherkunft der Bezeichnung Femdom ist übrigens nicht ganz genau bekannt. Es wird spekuliert, dass sich der Begriff in den Achzigern an der amerikanischen Ostküste entwickelt und dann etabliert hat, insbesondere verbreitete sich der Begriff innerhalb der kommerziellen Erotik – ähnlich wie das männliche Pendant Maledom. Die Menschheitsgeschichte lässt im Übrigen eindeutige Hinweise zu, dass es derartige Frauen schon im 19. Jahrhundert gegeben hat. Nennenswert hierbei ist die Bordellbetreiberin Theresa Berkley.

Was ist der Unterschied zwischen Femdom und Domina?

Obwohl die Begriffe vielerseits synonym verwendet werden, gibt es bedeutende Unterschiede zwischen einer Femdom und einer Domina. Es könnte daher sein, dass eine Femdom ärgerlich reagiert, wenn sie als Domina bezeichnet wird. Der Hauptunterschied liegt darin, dass die Domina stets auf die Wünsche des Kunden fokussiert ist und die FemDom auf ihre eigenen Wünsche.

Dominas führen Sessions gegen Bezahlung aus und FemDoms führen eine Femdombeziehung. Eine Domina erfüllt die Bedürfnisse der Kunden und verdient damit ihren Lebensunterhalt. Nicht unbedingt hat sie im privaten selbst eine sadistische oder dominante Ader. Femdoms hingegen haben Neigungen und Vorlieben, nach deren Erfüllung sie sich sehnen und sich einen geeigneten Partner hierfür suchen, um eine Spielbeziehung oder Partnerschaft anzustreben. Femdoms möchten emotional befriedigt werden und die Liebe spüren und in vollen Zügen geniessen. Bei der ersten Begegnung mit einer Femdom möchte diese nicht mit den Wünschen des Subs „belästigt“ werden.

Sie wird nach einiger Zeit und respektvollem Umgang ihr Gegenüber selbst danach fragen, um sexuelle Begegnungen inszenieren zu können, dass letztlich sowohl sie als auch der Sub, glücklich und zufrieden sind. Einer Domina hingegen teilt der Sub seine Wünsche zugleich mit. Nach diesen Wünschen allein richtet sich die Domina und bestreitet damit ihren Lebensunterhalt. Selbst innerhalb der kommerziellen Erotik gibt es leider hierzu irreführende Synonymverwendungen beider Begrifflichkeiten.

Domina und Femdom ist nicht das gleiche – wir klären auf

Femdom – Welche Praktiken gibt es?

Hier werden typische Femdom-Praktiken erklärt. Es ist aber wichtig hierbei zu konstatieren, dass nicht jede Femdom jede Praktik ausübt. Letztlich ist dies abhängig von den Vorlieben und Neigungen innerhalb der Beziehungsdynamik zwischen Femdom und Sub.

Keuschhaltung

Keuschhaltung ist eine Form der Orgasmuskontrolle und ein bedeutsames Thema in einer Femdom-Sub-Spielbeziehung oder Partnerschaft. Zumeist kann der Sklave seine Finger nicht von sich lassen, so dass diese Praktik der Keuschhaltung bis hin zum Tragen eines Keuchheitskäfigs gehen kann. Dies erinnert den Sub stets an seine Femdom, wobei ein Keuschheitskäfig nicht unbedingt eine absolute Garantie darstellt, dass der Sub keine Hand an sich selbst anlegt. Einige Subs empfinden Befriedigung beim Tragen eines Keuschheitskäfigs, gegenauso wie die Femdom selbst.

Facesitting

Facesittung ist eine weitere Maßnahme, die die weibliche Dominanz spürbar macht. Hierbei setzt sich die Femdom unbekleidet oder in spezieller Kleidung auf das Gesicht des Subs, der schliesslich den Intimbereich seiner Femdom sprichwörtlich auf sein Gesicht gedrückt bekommt. Dies kann auch für kurzzeitige Atemnot beim Sub führen.

Spanking

Beiderseits erregend können auch Klapse auf das unbekleidete oder bekleidete Gesäß des Subs sein. Bei der Körperregion kann es sich auch um andere Körperteile handeln, wie beispielsweise die Oberschenkel. Die Schläge können mit der flachen Hand ausgeübt werden oder mit „Hilfsmitteln“ wie Rohrstock oder zweckentfremdete Haushaltsgegenstände, wie zum Beispiel eine Haarbürste.

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Trampling

Trampling bedeutet übersetzt „trampeln“. Es gibt Beziehungen zwischen Femdom und Sub, in dem diese Praktik ausgeübt wird. Hierbei geht die Femdom auf dem Körper des Subs entlang, entweder barfuß oder mit Schuhwerk.

CBT – Dock and Ball Torture

Die sogenannte Hodenfolter – Cock and Ball Torture – stellt eine sexuelle Aktivität dar, bei dem Penis und Hoden zum Lustgewinn Schmerzen zugefügt werden. Einige empfinden diese Spielart erregend, wenn sie gedemütigt werden und demütigen können.

Feminisierung

Unter Feminisierung verstehen sich sämtliche Maßnahmen zur Verweiblichung des Subs durch die Femdom. Dazu kann das Schminken des Subs gehören und das Tragen von weiblicher Kleidung. Die Femdom wertet somit die Männlichkeit des Subs herab, verweiblicht ihn und belustigt sich darüber. Der Sub wird sodann auch als „Sissy-Boy“ bezeichnet.

Pegging

Pegging ist auch unter dem Begriff Strap-on-Sex bekannt. Hierfür trägt die Femdom einen Umschnalldildo und penetriert den Sub damit anal. Sie übt somit sexuelle Macht über ihren Sub aus, wodurch der Sub in mehrerer Hinsicht stimuliert wird – erstens psychisch durch die Machtausübung der Frau und zweitens körperlich. Ähnlich wie bei einer Prostatamassage wird auch bei dieser Spielart die Prostata des Subs stimuliert, was zu sehr starken und außergewöhnlichen Orgasmen führen soll.

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Fisting

Fisting bedeutet übersetzt „Faustverkehr“. Bei dieser Praktik penetriert die Femdom den Sub anal mit ihrer Faust. Dies bedarf allerdings einer gewissen Übung und Vorsicht, um Verletzungen zu vermeiden. Es muss auch übrigens nicht die Faust sein. Es kann sich auch um mehrere Finger handeln, beziehungsweise sich größenmässig steigern.

Femdom – Einen Mann dominieren: Tipps

Wer die Vorstellung, einen Mann zu dominieren, erregend findet und selbst noch keinerlei Erfahrung damit gesammelt hat, sollte sich langsam herantasten. Als Erstes muss ein passender Partner für eine Spielbeziehung oder Partnerschaft gefunden werden. Wie in jeder zwischenmenschlichen Beziehung, sollten auch hier vorab Absprachen stattfinden – insbesondere über die Grenzen bestimmter Neigungen und Vorlieben.

Dies ist von der Persönlichkeit des Subs und der Femdom abhängig und kann daher variieren. Von hoher Bedeutung ist – neben Absprachen – ein Vertrauensverhältnis zwischen Femdom und Sub. Es kann auch nicht schlecht sein, sich im Erotikfachgeschäft Inspirationen und Anregungen zu holen.

Von hoher Bedeutung sind auch hygienische Aspekte. Verwendetes Spielzeug, wie etwa ein Umschnalldildo, sollten stets hygienisch gesäubert werden. Bei der Beherrschung des Subs geht es nicht darum, den Sub folgenschwere Verletzungen zuzufügen. BDSM hat auch Risiken.

Sämtliche durchgeführte oder geplante Praktiken müssen auf Gegenseitigkeit hinsichtlich der wechselseitigen Erregung beruhen. Seid Ihr noch Neulinge in diesem Bereich, aber interessiert an dieser Spielart, kann es zu Beginn hilfreich sein, wenn sich die Femdom ein heißes Outfit anzieht und den Sub zunächst verbal zu beherrschen versucht. Schritt für Schritt können dann weitere Praktiken ausprobiert und in das Liebesspiel einbezogen werden. Der Sub sollte allerdings jederzeit die Möglichkeit haben, eine möglicherweise auftretende unangenehm empfundene Situation zu beenden.

Hierfür kann ein zuvor vereinbartes Codewort (sogenanntes Safword) hilfreich sein, dass der Femdom signalisiert, dass es dem Sub gerade zuviel geworden ist. Im Anschluss kann auch ein Gespräch sinnvoll sein. Im Endeffekt geht es immer darum, dass sich beide Partner wohlfühlen.

Das Augenverbinden des Subs kann für erste Versuche ebenfalls hilfreich sein. Grundsätzlich ist es bei dieser Spielart so, wie bei anderem Sexualverhalten auch – Nichts muss, Alles kann. Ihr müsst daher nicht sämtliche Praktiken im Akkord abhandeln. Da Femdoms recht kreativ beim Liebesspiel sind, ist es durchaus anregend für Beide, wenn sie immer mal ein paar neue Ideen mit einbaut.

Fazit

Menschen sind vielfältige Geschöpfe – auch hinsichtlich ihrer Sexualität. Genauso, wie es Männer gibt, die im Bett gern die Kontrolle an die Partnerin abgeben möchten und hierraus Erregung ziehen, gibt es auch Frauen, die diese Art von Machtausübung gegenüber dem männlichen Geschlecht als echten Lustgewinn empfinden.

Solange es Beiden gefällt, ist alles okay. Absprachen und gegenseitiges Vertrauen sind genauso bedeutsam wie hygienische Aspekte. BDSM hat auch seine Risiken und folgenschwere Verletzungen oder tiefe Traumata möchte weder eine Femdom, noch ein Sub. Neulinge in diesem Bereich sollten sich daher langsam und mit angemessener Vorsicht an dieses Liebesspiel herantasten.

Ganz wichtig ist es zu konstatieren, dass eine Femdom nicht gleich eine Domina ist. Letztere sind in einem Studio tätig und üben gegen Geld dominante Handlungen gegenüber ihrem Sklaven aus. Es ist ihr Beruf. Privat müssen sie nicht unbedingt derartige Vorlieben und Neigungen haben. Sie spielen eine Art Rolle in ihrem Beruf und erfüllen hierbei einzigst die Wünsche des Sklavens gegen Entlohnung.

Eine Femdom möchte ihre Neigungen und Vorlieben in einer Partnerschaft oder Spielbeziehung leben. Ihr geht es daher nicht um eine finanzielle Entlohnung, bei der sie sich einzigst – hinsichtlich ihrer Maßnahmen – auf die Wünsche des Subs fokussieren muss. Wird eine Femdom-Sub-Beziehung gelebt, kann dies besondere Lusthöhepunkte bedeuten.