Femdom


Femdom ist die Bezeichnung für den weiblich-dominanten Part innerhalb eines BDSM-Kontexts.
Ausgeschrieben steht Femdom für „Female Domination“, die Femdom nimmt also die aktiv-dominante Rolle ein. Sie unterwirft ihren Partner oder ihre Partnerin und macht ihn oder sie zum Sklaven oder zur Sklavin oder einfach zu ihrem jeder Zeit verfügbaren Lustobjekt.
Ob die Femdom ihre Rolle als dominanter Part nur innerhalb eines zeitlich abgegrenzten Rahmens einnimmt, oder ob sie diese Position generell bei jedem Kontakt mit dem Partner innehat, ist eine Frage der Absprache und der persönlichen Vorlieben. Viele Femdoms definieren ihre Überlegenheit und Dominanz nicht nur als gelegentliche Spielart, sondern als eine im Feminismus verwurzelte Lebenseinstellung. Von reinen Spielbeziehungen, die meist nur einen Abend oder ein paar Stunden dauern, bis hin zu 24/7 Beziehungen ist hier alles möglich. Auch professionelle Damen finden sich unter diesem Begriff, die für ihre Dienste entlohnt werden wollen, auf Stundenbasis oder auf Basis eines Abhängigkeits- und Kontrollverhältnisses. Sogar ganze Studios können von den Bottoms mit angemietet werden, ausgerüstet mit Peitschen, Gerten, Spanischem Reiter, Pranger, Andreaskreuz und anderen beliebten Utensilien und Toys des BDSM.

FomDom

Streng, dominant, autoritär – Female Domination

In der Regel tritt die Femdom mit Fetisch-Kleidung wie Lack, Leder, Latex, HighHeels oder Stiefeln auf. Klassische Handlungen der Femdom sind beispielsweise Spanking, Bondage, CBT oder Natursekt-Spiele. Auch diverse Spielarten mit Strapons werden gerne durchgeführt. Dies sind natürlich nur allgemeine Archetypen, letzendlich definiert der Begriff der Femdom lediglich, dass es sich um eine weibliche dominant agierende Person handelt. Eine Aussage über die Vorlieben der Frau lässt sich daraus nicht ziehen, genauso wenig wie eine Aussage ob eine sadistische Ader mit im Spiel ist oder nicht.
Allerdings hat sich der Begriff in letzter Zeit immer mehr zu einem „way of life“ entwickelt. Die Aussage, eine Femdom zu sein, bedeutet also unter Umständen mehr als nur während einer kurzen Session die Peitsche kreisen zu lassen.

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Andreas Kolarik

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