Fickmaschine


Eine Fickmaschine ist eine mechanische und/oder technische Vorrichtung, die mit einem künstlichen Glied den Geschlechtsakt simulieren soll. Meistens handelt es sich dabei um einen sich bewegenden Arm mit einem Dildo als Aufsatz. Meistens sind die Dildos auswechselbar, so dass verschiedene Größen und Dicken genutzt werden können. Andere Varianten sind in etwa vergleichbar mit einem Pferdesattel. Die Frau nimmt darauf Platz und wird durch starke Vibrationen stimuliert oder mit einem oder mehreren Dildos penetriert.
Schon im 19. Jahrhundert gab es erste Fickmaschinen, damals noch vollmechanisch. Zumeist handelte es sich dabei um ein modifiziertes Fahrrad, an dessen Antriebsrad ein sich vor und zurück bewegender Arm angeschlossen war.

Richtige Maschinen zur Penetration kamen erst in den 90iger Jahren des 20. Jahrhunderts auf. Durch feinere mechanische Bauteile und deutlich erschwinglichere Preise für diese Bauteile, war die Herstellung von handlichen und besonders intensiven Fickmaschinen möglich. Allerdings fanden diese Freudenspender keine sehr große Verbreitung in der Damenwelt. Frau griff auch weiterhin lieber auf einen einfachen Dildo oder Vibrator zurück. Vielleicht war es die Größe der Fickmaschine, der Preis oder einfach der Gedanke von einer Maschine penetriert zu werden, die Fickmaschine kam hauptsächlich in Pornos zum Einsatz.

Fickmaschine BDSM

Beliebt war die Fickmaschine zunächst in Clubs. Dort gab es regelrechte Wettbewerbe, wessen Frau es am längsten aushielt von einer Fickmaschine stimuliert zu werden. Der „offizielle“ (und zweifelhafte) Rekord soll bei 13 Stunden und 24 Minuten liegen und über 100 Orgasmen beinhalten.

Nach und nach wurde die Fickmaschine immer beliebter im BDSM. Doms fanden Gefallen daran ihre Subs vor so eine Maschine zu legen und sie stundenlang zu penetrieren und quälen (Orgasmuskontrolle). Besonders beliebt sind die mechanischen Helfer als Bestrafung durch eine besonders lange und intensive Penetration, die durchaus schmerzhaft enden kann. Dabei wird der Bottom mittels Bondage vor der Fickmaschine so befestigt, dass er sich nicht mehr bewegen kann. Anschließend beginnt die orale, vaginale oder anale Penetration die oft mehrere Stunden andauern kann.

Neben der Bestrafung durch andauernde Penetration ist es oft auch der einfache Anblick des mechanisch penetrierten Bottoms, der zum Einsatz einer solchen Maschine führt. Dabei ist es egal ob es sich um einen männlichen Dom handelt oder um eine Femdom.

Alle Varianten des Spiels mit einer Fickmaschine bieten dem dominanten Part eine extrem hohe Macht über den devoten Spielpartner. Durch leichte Veränderungen der Intensität oder Geschwindigkeit der Penetration ist es möglich den devoten Part förmlich in den Wahnsinn zu treiben.

Risiken und Nebenwirkungen einer Fickmaschine

Der dauerhafte Einsatz einer Fickmaschine kann durch die mechanische Reibung zu Verletzungen führen. Daher sollte darauf geachtet werden, dass immer genügend Feuchtigkeit vorhanden ist. Sei es die natürliche Feuchtigkeit der weiblichen Vagina oder Gleitmittel. Besonders bei der analen Penetration muss darauf geachtet werden.

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Andreas Kolarik

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