Gangbang


Ein Gangbang ist eine besondere Form des Gruppensex. Hierbei gibt es eine deutliche Überzahl von dominanten bzw. aktiv penetrierenden Teilnehmern. Diese penetrieren abwechselnd die wenigen submissiven bzw. passiven Teilnehmen. Der Begriff selber entstammt dem englischen. Gang kann als Gruppe oder Rudel übersetzt werden. Band ist ein etwa vulgärer Ausdruck für den Sexualakt. Ursprünglich wurde mit dem Wort Gangbang eine Gruppenvergewaltigung beschrieben. Heute hat der Begriff eine nicht mehr so harte Bedeutung.

Zwar unter anderen Namen, aber von der Handlung her identisch, sind Gangbangs schon aus der Antike bekannt. Die Griechen beschreiben solche Partys sowohl mit einer zu penetrierenden Frau, also auch mit einem Mann oder Knaben. Aus Indien sind ebenfalls Überlieferungen zu solchen Orgien bekannt. In Tempeln wurden zahlreiche Wandreliefs gefunden, auf denen ein Gangbang gargestellt ist.

In der Regel nimmt eine Frau den Part des submissiven Teilnehmers ein. Gelegentlich sind es mehr als nur eine Frau. Die teilnehmenden Männer finden es erregend zu sehen, wie sich die Frau abwechselnd anderen Sexpartnern hingibt. Oft ist es auch der Verzicht auf ein Vorspiel, der die Männer an einem Gangbang reizt, denn hier geht es nur darum die Frau zu penetrieren und selber schnell zum Orgasmus zu kommen.

Gangbang

Je nach Art des Gangbangs ejakulieren die Männer vaginal oder anal in die Frau, seltener in den Mund. Häufiger ist die Variante mit anschließendem Bukkake. Oft sind die Frauen am Ende so überschüttet mit männlichem Ejakulat, dass kaum noch etwas von ihrer Haut zu sehen ist.

Bei größeren Gangbang Events die von Clubs, Pornokinos oder professionellen Pornodarstellerinnen durchgeführt werden, geht es oft darum von möglichst viele Männer penetriert zu werden. Die Frauen versuchen hierbei den fragwürdigen Weltrekord für die meisten penetrierenden Männer zu brechen. Derzeit soll der Rekord bei 919 Penetrationen liegen, ausgehalten von der Pornodarstellerin Lisa Sparxxx. Um auf solche Zahlen zu kommen, haben die Damen Helferinnen, die den Männer schon vor der eigentlichen Penetration oral einheizen.

Im BDSM finden Gangbangs als Form der Vorführung statt. Hierbei liegt es am Dom, was bei diesen Vorführungen mit dem submissiven Part gemacht wird. Hier variieren die Spielarten von „normaler“ Penetration der Sub, über einen Bukkake oder einen Natursekt-GB. Die wohl extremste Form des Gangbang ist der Rape. Hierbei wird der submissive Part von der Gruppe heftig vergewaltigt. Jedoch ist dies im Vorfeld abgesprochen und kommt keiner realen Vergewaltigung nahe.

In den vergangenen Jahren sind GBs mit männlichem submissivem Teilnehmer immer beliebter geworden. Diese werden häufig bei Sklavenversteigerungen oder auf Sklavenmärkten erworben und anschließend von Femdoms mit einem Strapon penetriert. Gelegentlich gibt es auch gemischte Gruppen, die den männlichen Sklaven anal und oral penetrieren. Solche männlichen Sklaven wurden im Vorfeld meist einer Feminisierung unterzogen, damit sie dem Top als Sklavennutte oder TV-Hure dienen kann. Besonders für männliche Sklaven ist ein Gangbang mit abschließendem Bukakke erniedrigend und demütigend.

Egal ob ein Mann oder eine Frau den submissiven Part einnimmt, beide werden zu reinem Sexspielzeug, zum Lustobjekt degradiert. Sie sollen sich wertlos und benutzt fühlen. Darum werden sie zusätzlich auch gefesselt, um noch deutlicher zu machen wozu sie da sind.

Risiken und Nebenwirkungen

Bei einem Gangbang besteht eine besonders hohe Ansteckungsgefahr mit sexuell übertragbaren Krankheiten. Die oft angebotenen HIV-Schnelltests geben keine sichere Auskunft über eine mögliche HIV Infektion. Auch andere Krankheiten können dadurch nicht diagnostiziert werden. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, empfehlen wir unbedingt das Tragen eines Kondoms! Zusätzlich sollten alle Teilnehmer von GBs regelmäßige Tests durchführen lassen auf diverse Krankheiten. Alleine schon um eine weitere Verbreitung dieser Krankheiten zu vermeiden.

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Andreas Kolarik

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