Vakuumbett


Ein Vakuumbett besteht meistens aus Latex oder Gummi. Es gleicht in etwa einem Schlafsack und ist nur entfernt verwandt mit einer Vakuummatratze. Es besteht immer aus luftdichtem Material, so dass problemlos die Luft herausgesaugt werden kann. Dadurch entsteht ein Unterdruck, der die darin liegende Person fixiert. Der Unterdruck ist so stark, dass sie die darin befindliche Person in der Regel gar nicht mehr bewegen kann.

Die häufigste Variante besteht aus zwei Latexlaken, die mit einem Rahmen aufgespannt und aufeinander geschraubt werden. Durch einen Reisverschluss kann eine Person zwischen die Latexlaken steigen. Der Reisverschluss kann anschließend luftdicht verschlossen werden. In der Regel gibt es zwei Öffnungen. Eine, um die Luft zwischen den Matter herauszusagen. Die zweite um der im Bett befindlichen Person das Atmen zu ermöglichen.

Vakuumbett

Das Atemloch ist essentiell, da innerhalb des Vakuumbetts keine Lust mehr vorhanden ist. Bei manchen Betten kann die eingeschlossene Person sogar nur noch durch einen Schlauch atmen oder bekommt eine Narkosemaske ausgesetzt.

Besonders beliebt ist das Vakuumbett im Bondage und Gummifetisch. Fans des Bondage erfreuen sich in erster Linie über die Einschränkung der Bewegung. Gummi- und Latexfetischisten reizt das Material auf ihrer Haut. Zusätzlich werden durch den Latex hindurch Berührungen besonders intensiv wahrgenommen. Andere Sinne hingegen werden stark eingeschränkt, es kommt zu einem Reizentzug.

Risiken und Nebenwirkungen vom Vakuumbett

Ein Vakuumbett sollte auf keinen Fall alleine benutzt werden. Ohne Hilfe ist das Verlassen des Betts meistens nicht möglich. Im schlimmsten Fall besteht hier das Risiko der Erstickung. Durch die sehr enge Fixierung kann es zu einer Aspyxie kommen. Diese Art von Atemderession kann zum vollständigen Atemstillstand führen. Die Atemdepression tritt zudem gemeinsam mit einer Hypoxie auf, also der Mangelversorgung von Gewebe mit Sauerstoff.

Ein Vakuumbett ist kein lustiges Spielzeug. Es besteht das Rikiso von Herz-Kreislauf-Versagen oder einer Atemlähmung.

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Andreas Kolarik

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